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Aktuelles aus unserer Klinik Keine Bilder? Webversion UPDATE FÜR ZUWEISENDESehr geehrte Damen und Herren Doctores Ein aussergewöhnlicher Sommer neigt sich dem Ende zu und die zweite Jahreshälfte nimmt langsam Fahrt auf. Mit diesem Newsletter geben wir Ihnen gerne einen Ausblick auf aktuelle Themen und kommende Aktivitäten rund um die Hirslanden Klinik St. Anna. Wir freuen uns besonders auf unseren Netzwerkanlass im September, der Raum für persönlichen Austausch, neue Impulse und wertvolle Begegnungen schafft. Über Ihre Anmeldung würde ich mich sehr freuen. Für Fragen oder Anregungen stehen wir Ihnen jederzeit gerne telefonisch zur Verfügung oder besuchen Sie für ein persönliches Gespräch in Ihrer Praxis. Ein Abend im St. Anna – Sie sind für uns entscheidendVertrauen, persönliche Begegnungen und der direkte Austausch bilden die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Deshalb freuen wir uns, unsere zuweisende Ärzteschaft am Donnerstag, 17. September 2026, zu «Ein Abend im St. Anna» begrüssen zu dürfen.
Medizinische FachgebieteDKG-zertifiziertes DarmkrebszentrumSeit 2021 gibt es an der Hirslanden Klinik St. Anna Luzern ein interdisziplinäres Darmkrebszentrum, das von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert ist. Im Dezember 2025 hat das Zentrum das fünfte Audit erfolgreich bestanden. Im Darmkrebszentrum der Klinik St. Anna arbeitet das interdisziplinäre Team eng zusammen. Es beinhaltet Fachbereiche wie Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Radiologie, Onkologie, Radioonkologie, Pathologie sowie spezialisierte onkologische Fachpflege und Stomapflege. Patient*innen mit einer Krebserkrankung im Darm, wie beispielsweise Kolon- oder Rektumkarzinom, werden von der Vorsorge und Früherkennung über die Diagnostik und Behandlung bis zur Nachsorge begleitet. Die fachübergreifende Abstimmung ermöglicht eine standardisierte und effiziente Abklärung und Behandlung. Patient*innen profitieren von abgestimmten Abläufen und einer strukturierten Nachsorge.
Mehr Kompetenz für eine moderne Schmerztherapie: Erweiterung des AngebotsDas Schmerzzentrum der Klinik für Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie erweitert sein Angebot für die Diagnostik und Behandlung akuter sowie chronischer Schmerzen. Dr. med. Alessa Schütz-Sibold ergänzt das Team aus erfahrenen Schmerztherapeuten optimal und stellt Ihnen ein erweitertes Spektrum moderner Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der multimodale Therapieansatz verbindet konservative, interventionelle und regenerative Verfahren. Neben medikamentösen und Infusionsbehandlungen bietet das Schmerzzentrum moderne ergänzende Therapieverfahren sowie ein ausgebautes interventionelles Angebot für die Wirbelsäule und das muskuloskelettale System unter Durchleuchtung und Ultraschall. Ergänzt wird das Leistungsspektrum durch regenerative Therapieansätze (autologes Plasma, Orthobiologika), um für jede Patientin und jeden Patienten eine individuell abgestimmte Schmerztherapie zu ermöglichen.
Neues Brustkrebsvorsorgeprogramm Kanton Luzern: Klinik St. Anna ist dabeiAnfang August wurde mit Charlotte Scheuber die erste Teilnehmerin des kantonalen Brustkrebsvorsorgeprogramms an der Klinik St. Anna untersucht. Zu diesem Anlass haben wir symbolisch den «pinken Teppich» ausgerollt.
Neu werden Luzernerinnen im Alter von 50 bis 74 vom Kanton zur Mammographie eingeladen. Auch Frauen über 74 Jahre können vom Programm profitieren. Als Partnerinstitut des Programms kann unsere Radiologie und Nuklearmedizin der Klinik St. Anna für die Mammographie-Untersuchung gewählt werden. Als Zuweisende haben Sie keine Möglichkeit, Ihre Patientinnen für das kantonale Programm anzumelden. Sie können jedoch Frauen auf das Vorsorgeangebot aufmerksam machen und sie zur Teilnahme ermutigen. Die Frau selbst kann sich bei erfüllten Teilnahmebedingungen freiwillig via brustkrebsvorsorge.lu.ch anmelden. Unabhängig vom Vorsorgeprogramm können Mammographien weiterhin auf ärztliche Verordnung bei uns durchgeführt werden. Während das Vorsorgeprogramm nach standardisierten kantonalen Programmvorgaben abläuft, unterscheiden sich ärztlich verordnete Mammographien in der Untersuchungsmethode (z.B. 3D anstatt 2D Mammographie), der Kostenübernahme und der Kommunikation des Befunds.
Ambulante Medizin am Knotenpunkt LuzernMit dem St. Anna im Bahnhof Luzern bietet die Hirslanden Klinik St. Anna ein modernes ambulantes Kompetenzzentrum an zentraler Lage. Unter einem Dach vereint der Standort Facharztpraxen verschiedener Disziplinen: Radiologie, Urologie, Schmerzmedizin, Gynäkologie und Viszeralchirurgie, ein ambulantes Operationszentrum (OSU), eine Tagesklinik sowie Sportmedizin, Orthopädie, Physiotherapie und Leistungsdiagnostik. Der Standort am Bahnhof Luzern trägt dem Bedürfnis Rechnung, mehr ambulante Leistungen anzubieten und Patient*innen eine gut erreichbare, koordinierte medizinische Versorgung zu ermöglichen. Patientinnen und Patienten werden im St. Anna im Bahnhof von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Nachsorge betreut. Ziel ist es, möglichst viele medizinische Leistungen ambulant anzubieten und so eine integrierte Versorgung über verschiedene Fachbereiche hinweg sicherzustellen. «Das ambulante Operieren im Operationszentrum St. Anna im Bahnhof vereint effiziente Abläufe mit höchster medizinischer Qualität und Sicherheit», sagt KD Dr. med. Felix Moltzahn, Facharzt für Urologie. «Dank der modernen Infrastruktur, kurzfristig verfügbaren Terminen und der engen interdisziplinären Zusammenarbeit lassen sich Eingriffe optimal planen und durchführen. Unsere Patient*innen profitieren zudem von einer umfassenden postoperativen Betreuung in der Tagesklinik. Eine wichtige Voraussetzung für eine rasche Erholung und die schnelle Rückkehr in den Alltag.»
KD Dr. med. Felix Moltzahn, Facharzt für Urologie Die Zusammenarbeit mit Zuweiserinnen und Zuweisern zeichnet sich durch kurze Wege, einen engen interdisziplinären Austausch und eine koordinierte Betreuung aus. Im ambulanten Operationszentrum werden unter anderem Eingriffe gemäss der AVOS-Liste sowie augenärztliche und arthroskopische Eingriffe durchgeführt. Dank der engen Anbindung an die Hirslanden Klinik St. Anna und den Standort Meggen können bei Bedarf weitere Fachdisziplinen unkompliziert beigezogen werden. Weitere Informationen zum Angebot am Standort St. Anna im Bahnhof finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins «LAZ» der Luzerner Ärztegesellschaft des Kantons Luzern. Erste ambulante brusterhaltende Operation im St. Anna im Bahnhof
Prof. Dr. med. Peter Dubsky Im Juli wurde im ambulanten OP-Zentrum St. Anna im Bahnhof erstmals eine partielle Mastektomie (brusterhaltende Operation) im ambulanten Setting durchgeführt. Der Eingriff erfolgte durch Prof. Dr. med. Peter Dubsky, Leiter des Brustzentrum St. Anna und Brustzentrum Zentralschweiz. Für die Kontrolle des entfernten Gewebes während der Operation wurde ein innovatives Radiografiesystem angeschafft, das bei diesem Eingriff erstmals eingesetzt wurde und die korrekte Gewebeentnahme direkt im Operationssaal bestätigen kann. «Die Abläufe vor, während und nach der Operation waren perfekt aufeinander abgestimmt. Die persönliche Betreuung der Patientin und die kurzen Wege im ambulanten OP-Zentrum haben zu einem erfreulichen Behandlungsverlauf beigetragen», sagt Peter Dubsky. Die partielle Mastektomie ist neu Bestandteil der Luzerner AVOS-Liste. Damit gehört sie neu zum operativen Angebot des ambulanten OP-Zentrums St. Anna im Bahnhof. PersonellesNeue Ärztinnen und Ärzte am Platz Luzern
In Partnerarztpraxis angestellte Fachärztin
In Partnerarztpraxis angestellter Facharzt
Belegarzt
Austretende Ärztinnen und Ärzte
Wechsel und Mutationen
EventsVeranstaltungen 202617. September 2026 17. September 2026 21. Oktober 2026 5. November 2026 19. November 2026
Rückblick Podiumsgespräch mit Corinne Suter
Was geht in einer Spitzensportlerin vor, wenn eine schwere Verletzung plötzlich alles verändert? Und was braucht es, um Rückschläge anzunehmen, neues Vertrauen zu gewinnen und Schritt für Schritt an die Weltspitze zurückzukehren? Diesen Fragen widmete sich ein besonderer Abend im St. Anna im Bahnhof. Rund 70 Gäste durften wir gemeinsam mit unserer Medical-Partner-Athletin Corinne Suter begrüssen. Im Gespräch mit Sascha Nicol, Geschäftsführer des St. Anna im Bahnhof, sowie unseren Fachpersonen Corinne Albani, Co-Leiterin Physiotherapie, und Pirmin Bühler, Leiter Sportmedizin, Therapie und Training, sprach Corinne offen über das Leben im Spitzensport. Dabei gewährte sie persönliche Einblicke in Themen, die in der Öffentlichkeit oft wenig Raum erhalten: die Momente nach einer schweren Verletzung, den Umgang mit Rückschlägen und den langen Weg zurück in den Wettkampf. Ein Begriff zog sich wie ein roter Faden durch den Abend: Akzeptanz. Denn bevor man den Blick wieder auf das Comeback richten kann, gilt es, die Verletzung und die neue Situation anzunehmen. Corinne schilderte eindrücklich, wie wichtig dieser Schritt für ihren persönlichen Rehabilitationsprozess war. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ein erfolgreiches Comeback immer Teamarbeit ist. Die enge Abstimmung zwischen Athletin, medizinischen Fachpersonen und Partnerorganisationen wie Swiss-Ski und Hirslanden bildete die Grundlage für eine nachhaltige Präventionsarbeit sowie eine zielgerichtete Erstversorgung und Rehabilitation nach einer Verletzung. Vertrauen in das eigene Umfeld und in die Expertise aller Beteiligten ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor.
Rückblick Adipositas-Informationsveranstaltung
43% der Schweizer Bevölkerung sind übergewichtig, rund 12% leben mit Adipositas. Trotzdem wird die Erkrankung häufig noch immer mit fehlender Disziplin oder mangelnder Willenskraft in Verbindung gebracht. An unserer Informationsveranstaltung «Adipositas behandeln, bevor Folgeerkrankungen entstehen» zeigten unsere Expert*innen auf, weshalb dieses Bild zu kurz greift: Adipositas ist eine chronische, komplexe Erkrankung, die langfristige und individuelle Unterstützung erfordert. Dr. med. Natascha Potoczna, Leiterin StoffwechselZentrum St. Anna, PD Dr. med. Tarik Delko, Leiter Adipositas-Chirurgie St. Anna, Lucia Winzap, Leiterin Ernährungstherapie St. Anna, und Tamara Estermann Lütolf, Leiterin Gesundheitsförderung des Kantons Luzern, beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu den wichtigsten Erkenntnissen des Abends gehörten: ℹ️ Veränderungen des Lebensstils wie Ernährung, Bewegung und Verhaltenstherapie sind essenziell für die Gesundheit und bei Normalgewichtigen für ein stabiles Gewicht. Sie reichen allein jedoch nicht aus, um Erkrankungen wie Adipositas nachhaltig zu kontrollieren. ℹ️ Medikamente können biologische Prozesse wie Hunger- und Sättigungsregulation gezielt beeinflussen, wirken jedoch nur während der Einnahme und ersetzen keine langfristige Betreuung. ℹ️ Die Adipositas-Chirurgie ist eine evidenzbasierte, langfristig wirksame Option, die neben der Gewichtsreduktion auch Folgeerkrankungen wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflusst. ℹ️ Entscheidend ist der richtige Zeitpunkt der Behandlung. Da Adipositas oft ohne akuten Schmerz verläuft, wird sie häufig zu spät konsequent behandelt. Zuwarten erhöht das Risiko für irreversible Folgeerkrankungen.
Ende Mai begrüssten wir gemeinsam mit Sonic Suisse knapp 30 MPAs zur MPA Impuls-Fortbildung in der Klinik St. Anna. Dr. med. Felix Seiler gab spannende Einblicke in das gynäkologische Ambulatorium der Klinik St. Anna und erläuterte die Brustdiagnostik anschaulich und praxisnah. Dr. med. Eva Senica referierte zum Thema PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom), eine der häufigsten hormonellen Stoffwechselstörungen bei Frauen. Neu wird das Krankheitsbild auch als PMOS (polyendokrines metabolisches Ovarialsyndrom) bezeichnet. Sie zeigte Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten auf. Der Anlass stiess auf grosses Interesse bei den Teilnehmenden. So gab es im Anschluss viele Fragen sowie einen angeregten Austausch. Aus den MedienErste Frauen in Luzern untersucht: So läuft die neue Brustkrebsvorsorge im Kanton Luzern abAnfang August haben die ersten Frauen im Kanton Luzern im Rahmen des neuen Brustkrebsvorsorgeprogramms eine Mammographie machen lassen. Die Luzerner Zeitung berichtet über die erste Programm-Teilnehmerin der Klinik St. Anna.
FC Luzern und Hirslanden Klinik St. Anna verlängern Medical Partnerschaft bis 2029
Die Hirslanden Klinik St. Anna und der FC Luzern setzen ihre langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit fort und verlängern ihre Medical Partnerschaft um weitere drei Jahre bis Ende Juni 2029. Als offizieller Medical Partner begleitet die Klinik die Spieler des FC Luzern während der gesamten Saison in den Bereichen Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation. Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit ist die sportmedizinische Betreuung in der Saisonvorbereitung: Im Juli absolvierten die Spieler der 1. Mannschaft sowie der U21 und U19 im St. Anna im Bahnhof ihre halbjährliche Leistungsdiagnostik. Im Mittelpunkt stand der Laktatstufentest auf dem Laufband. Durch die schrittweise Erhöhung der Belastung und die regelmässige Messung der Laktatwerte wird sichtbar, wie der Körper auf unterschiedliche Intensitäten reagiert und wann der Übergang vom aeroben in den anaeroben Stoffwechsel erfolgt. Die gewonnenen Daten ermöglichen eine individuelle, wissenschaftlich fundierte Trainingssteuerung und liefern wertvolle Erkenntnisse für Prävention und Leistungsentwicklung. Neben der Leistungsdiagnostik umfasst die Medical Partnerschaft sportmedizinische Untersuchungen, präventive Massnahmen sowie die medizinische Betreuung an Heim- und Auswärtsspielen. Im Verletzungsfall begleiten die Spezialistinnen und Spezialisten der Klinik die Spieler während der gesamten Rehabilitation und unterstützen eine sichere Rückkehr in den Trainings- und Wettkampfalltag.
Neue Möglichkeiten für die Präzisionsmedizin
Unter der Leitung von Prof. Dr. med. Martin Walter, Facharzt für Nuklearmedizin der Klinik St. Anna, hat ein Forschungsteam der Universität Luzern einen neuen Ansatz entwickelt, der molekulare Bildgebung mit künstlicher Intelligenz verbindet. Im Fokus stehen die sogenannten Zielstrukturen von Medikamenten. Damit sind menschliche Moleküle gemeint, die ein Medikament gezielt angreift, um seine Wirkung zu entfalten. In der Studie hat das Team grosse Datenmengen verknüpft:
Die Studie ist Teil einer Forschungsreihe. Langfristig sollen diese Erkenntnisse dazu beitragen, neue Medikamente effizienter zu entwickeln und Patient*innen gezielter zu behandeln. Wir gratulieren Prof. Dr. med. Martin Walter und seinem Forschungsteam herzlich zu diesem weiteren Erfolg.
Radioligandentherapie im Fokus
Für einen Artikel hat das Wirtschaftsmagazin Bloomberg unsere Nuklearmedizin besucht und PD Dr. med. Janusch Peter Blautzik, Leiter nuklearmedizinische Therapiestation und Stv. Leiter Nuklearmedizin, bei einer Radioligandentherapie begleitet. Der Artikel zeigt am Beispiel eines Patienten unserer Klinik das grosse Potenzial dieser Therapieform. Darüber hinaus beleuchtet er internationale Rahmenbedingungen, die für ihre weitere Verfügbarkeit und Verbreitung relevant sind. KontaktSarah Fellmann
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