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Kann man Kids & Teens bereits in jungen Jahren an eine Marke binden?
Sabine Strobl,Teamleiterin Marketing IPSOS Kids & Teens Forschung gibt beim Kongress Kids & Marke 2012 im Vortrag Kindheits-Phasen und deren Markenwelten Antworten zur Markenbindung von Kids & Teens. Im Interview gibt sie einen kleinen Vorgeschmack:
In Ihrem Vortrag geht es um Kindheits-Phasen und Markenwelten von Kindern. Was muss man als Marke tun, um "ein Leben lang" beim Kunden relevant zu sein?
Strobl: Eine Marke muss bereits in jungen Jahren, also im Kindheitsalter einen gewissen Erinnerungswert beim Kunden schaffen. Dieser Wert bzw. dieses Interesse muss allerdings im Laufe der Jahre aufrechterhalten werden, d.h. es reicht nicht sich auf einen nostalgischen Wert zu verlassen.
Welche Einflussfaktoren tragen zur Markenbildung bei Kids & Teens bei?
Strobl: Das sind grösstenteils das familiäre Umfeld und der Freundeskreis. In früher Kindheitsphase haben hier insbesondere ältere Geschwister grossen Einfluss. Werden die Kids älter, ist die Meinung des Freundeskreises am wichtigsten.
Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Do's und Dont's wenn eine Marke Kids ansprechen möchte?
Strobl: Sehr wichtig ist eine zielgruppenspezifische Ansprache. Für junge Kinder kann ein Werbespot beispielsweise in Form eines einfachen, netten und leicht verständlichen Liedes produziert werden. Für Kinder ab 11-12 Jahren kann eine Werbung dann u.a. auch Wortwitz-Elemente beinhalten. Allgemein darf eine Marke für die definierte Zielgruppe nicht zu jung sein bzw. zu jung wirken, da sich Kinder meist an älteren Personen orientieren.
Vielen Dank für das Interview.
Eine Menge weiterer Best-Cases präsentieren Entscheider von u.a. RWE, VfL Wolfsburg, Sparkassen-Knax und RENO am kommenden Mittwoch, den 21. März 2012.
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