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Keine Bilder? Webversion Liebe Leserin, lieber Leser Die Nachrichten der letzten Monate sind schwer zu ertragen. Krieg, Autoritarismus, wirtschaftliche Unsicherheit: Es ist verständlich, wenn man sich angesichts dieser Entwicklungen klein fühlt und versucht ist, sich zurückzuziehen. Dass viele Menschen genau das tun, zeigt eine neue Studie unseres Think + Do Tank Pro Futuris, die wir heute veröffentlicht haben: Rund jede vierte Person in der Schweiz ist demokratiemüde. Knapp drei von zehn beteiligen sich kaum am politischen Leben. Die Gründe sind komplex. Doch einer sticht heraus: Wer das Gespräch mit Andersdenkenden meidet, verliert die Bindung an das politische Geschehen. Wer es sucht, bleibt engagiert. Genau das ist die Gegenbewegung, die mich hoffnungsvoll stimmt. Unser Freiwilligen-Monitor zeigt: Zwei Drittel der Bevölkerung engagieren sich – im Verein, in der Nachbarschaft, in Projekten. Und wer das tut, profitiert selbst: über mehr soziale Kontakte, ein höheres Vertrauen, eine stärkere Beteiligung am demokratischen Leben. Engagement schützt vor Rückzug. In diesem Sinne lade ich Sie ein, sich zu engagieren, wo immer Sie können. Im Kleinen, im Grossen, im Verein, an der Urne – oder auch als Mitglied der SGG. Die Demokratie lebt davon, dass Menschen ihr Zeit geben.
Neue Studie: Jede vierte Person in der Schweiz ist demokratiemüdeZwar fühlt sich rund jede vierte Person in der Schweiz müde und zieht sich aus dem politischen Leben zurück. Doch die Studie zeichnet auch ein hoffnungsvolles Bild: Über 90 Prozent halten es für wichtig oder eher wichtig, in einem demokratisch regierten Land zu leben. Dieses Vertrauen wirkt wie ein unsichtbares Band, das unsere Gesellschaft zusammenhält. Auch in schwierigen Zeiten – zwischen Krieg, Unsicherheit und Polarisierung – zeigt sich: Demokratie wird geschätzt, und diese Wertschätzung ist die Basis für Engagement, Dialog und Zusammenhalt. Nicht nur wir nehmen diese Ergebnisse ernst: Auch die NZZ am Sonntag griff die Studie auf und machte deutlich, wie wichtig politische Teilhabe gerade jetzt ist. Wo Engagement wächst: Die Projektförderung der SGGSie haben es im Editorial gelesen: Engagement schützt vor Rückzug – und stärkt damit unsere Demokratie. Die SGG fördert dieses Engagement auf vielfältige Weise und unterstützte 2025 mit ihrer Projektförderung 41 Initiativen mit insgesamt 700 000 Franken. All diese Projekte leben vom Einsatz vieler Menschen – oft leise, aber mit grosser Wirkung. Stellvertretend für zahlreiche Menschen, die sich in der Schweiz freiwillig engagieren, stellen wir drei geförderte Projekte vor. Die Köpfe hinter der SGG: Tatjana Thomann über Altersdiskriminierung und deren FolgenAuch die SGG lebt von den Menschen, die täglich ihr Know-how, ihr Herzblut und ihre Ideen einbringen und Projekte vorantreiben. Sie geben der SGG ein Gesicht und zeigen, wie unsere Arbeit konkret Gestalt annimmt. In unserer neuen Serie «Angeklopft» blicken wir hinter die Bürotüren und zeigen, wer hinter der SGG steht. Den Auftakt macht Tatjana Thomann, Projektleiterin bei Intergeneration: Sie öffnet für uns ihre Tür und gibt Einblick in ihre Arbeit und die Themen, die sie bewegen. 7.5 Jahre kürzer kann unsere Lebenserwartung durch Altersdiskriminierung sein, so die WHO. Altersdiskriminierung richtet sich nicht nur gegen ältere Menschen, sondern betrifft auch jüngere Generationen, betont Tatjana Thomann: «Wer, ob jung oder alt, ständig hört, was ‘in seinem Alter’ angeblich nicht gehe, beginnt irgendwann, selbst daran zu glauben.» Wie solche Altersbilder entstehen und wie Generationen erfolgreich zusammengebracht werden können, zeigt Tatjana Thomann im Blogbeitrag. Neues aus unseren ProjektenVon Projekten über Interviews bis hin zu besonderen Einblicken in unsere Arbeit: In dieser Rubrik erfahren Sie, was sich bei der SGG bewegt.
Werden Sie Mitglied bei der SGG!Sie interessieren sich für unsere Arbeit? Dann werden Sie Teil davon! Als Mitglied der SGG stärken Sie Engagement, Solidarität und Zusammenhalt in der Schweiz. Sie unterstützen Projekte, die Menschen in schwierigen Lebenslagen helfen, fördern freiwilliges Engagement und tragen dazu bei, dass neue Ideen entstehen können. Mit einer Mitgliedschaft sind Sie näher dran an unserer Arbeit: Sie erhalten Einblicke in laufende Initiativen, können an der Gesellschaftsversammlung teilnehmen und sich mit anderen Engagierten vernetzen. |