|
Keine Bilder? Webversion Liebe Interessierte Ein solidarisches Miteinander der Generationen braucht nicht zwingend grosse Gesten. Es kann im Kleinen, Alltäglichen beginnen: in Begegnungen, Beziehungen und im gemeinsamen Gestalten. Durch Begegnungen im Alltag entsteht Raum, um sich altersübergreifend kennenzulernen, Einblick in andere Lebensrealitäten zu erhalten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu entdecken und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Dies bildet die Grundlage für ein solidarisches Miteinander und dafür, dass wir unser Zusammenleben in Zukunft so gestalten können, dass sich alle darin wiederfinden. Der internationale Tag der Generationensolidarität am 29. April macht auf die Bedeutung des Zusammenhalts zwischen verschiedenen Altersgruppen aufmerksam. Er erinnert daran, wie wichtig Solidarität zwischen den Altersgruppen für unser Zusammenleben ist. Gemeinsam mit Generationenprojekten, Fachpersonen und Organisationen nehmen wir den Tag zum Anlass und zeigen, wie Generationenprojekte, gemeinsame Initiativen und kleine Momente im Alltag Wegbereiter für ein solidarisches Miteinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind. Sie möchten am 29. April selbst einen kleinen Beitrag zu mehr Generationensolidarität leisten? Wir freuen uns auf einen Tag voller kleiner solidarischer Begegnungen und darauf, den Zusammenhalt zwischen den Generationen gemeinsam zu stärken. Monika Blau und Dragana Maric Generationenprojekte als Beitrag zu mehr GenerationensolidaritätWird von Generationensolidarität gesprochen, geschieht dies oft im Kontext von Umverteilungssystemen wie der AHV. Doch Generationensolidarität kann auch im Alltag entstehen – zum Beispiel in Generationenprojekten. Im Blog zeigt Sozialwissenschaftlerin Simone Gretler Heusser, weshalb Generationenprojekte unter den richtigen Bedingungen eine Chance für mehr Solidarität darstellen und welche Rolle Reibungen und Unstimmigkeiten dabei spielen. Sind Sie neugierig, weshalb gerade Reibungen zu mehr Generationensolidarität führen können? Neues aus der ProjektelandschaftSchon seit 25 Jahren im Einsatz für den Generationendialog: Seit einem Vierteljahrhundert fördert die Pro Senectute Zürich mit dem Projekt «Generationen im Klassenzimmer» die Begegnung zwischen Schülerinnen und Schülern sowie engagierten freiwilligen Seniorinnen und Senioren. Ein Learning daraus: Durch die gemeinsame Zeit entstehen Beziehungen und gegenseitiges Verständnis – im Klassenzimmer und darüber hinaus. Sie möchten erfahren, wie bereichernd der gemeinsame Unterricht ist? Lesen Sie mehr dazu. Haben Sie eine innovative technologische oder soziale Idee für das Leben älterer Menschen? Die Ostschweizer Fachhochschule OST sucht für den «Age Innovation Prize 2026» Personen, die mit ihren Ideen und Engagement die Zukunft des Alter(n)s aktiv mitgestalten. Hier erfahren Sie mehr! In Thalwil geht es bunt zu und her! Ob gemeinsames Backen für die Fasnacht oder Eier bemalen für Ostern, die Aktivitäten der Kita Thalwil und des Alterszentrums Serata zeigen, wie niederschwellig Begegnungen zwischen Altersgruppen in den Alltag eingebunden werden können. Dabei entstehen Gespräche, Erinnerungen und Vorfreude auf das nächste Wiedersehen. Sind Sie neugierig, welche gemeinsamen Aktivitäten noch entstehen? Mehr über das Projekt erfahren! Online-Austauschtreffen «Nachhaltige intergenerationelle Betreuung»Intergenerationelle Begegnungen im Betreuungsbereich sind sowohl für die Kinder und die oft betagten Menschen aber auch für die beteiligten Fachpersonen eine Bereicherung. Gleichzeitig sind solche Angebote noch wenig verbreitet und mit Herausforderungen verbunden. Im Rahmen des Projekts «Intergenerationelle Betreuung von Menschen mit Demenz und Kita-Kindern – InBetween DeKi» untersuchen wir, Intergeneration, deshalb gemeinsam mit der Berner Fachhochschule sowie den Förderkantonen St. Gallen, Aargau und Luzern erstmals systematisch, welche Gelingensfaktoren und Herausforderungen bestehen. Ziel ist es, eine Grundlage für die Praxis zu schaffen, die niederschwellige Begegnungen ermöglicht und besonders auch Menschen mit Demenz mit berücksichtigt. Sie arbeiten im Fach- oder Praxisbereich eines der beteiligten Kantone und interessieren sich für die Forschungsergebnisse sowie für den gemeinsamen Austausch? Dann melden Sie sich jetzt für das jeweilige Online-Austauschtreffen (9:30 - 11:30 Uhr) an: Aktuelle VeranstaltungenSie möchten selbst zu mehr gegenseitigem Verständnis und einem solidarischen Miteinander zwischen den Altersgruppen beitragen? Dann ist der nationale Vorlesetag des Schweizerischen Kinder- und Jugendmedieninstituts am 27. Mai genau der richtige Anlass! Gemeinsames (Vor)lesen ermöglicht Einblicke in andere Lebensrealitäten und Perspektiven und bringt uns anderen Menschen näher. Sie möchten selbst eine Vorleseaktion organisieren oder an einer teilnehmen? Alle Informationen finden Sie hier! Wann waren Sie das letzte Mal im Museum und haben nicht nur über die Kunst gestaunt, sondern auch darüber, wie viele unterschiedliche Menschen sich dort aufhalten? Der internationale Museumstag am 18. Mai schärft das Bewusstsein dafür, dass Museen ein wichtiges Mittel sind, um gegenseitiges Verständnis zu fördern. Das Angebot «Tandem im Museum» bringt zu diesem Anlass in verschiedenen Museen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammen. Sie möchten ein Museum durch andere Augen sehen? Dann entdecken Sie das Angebot von «Tandem im Museum». Unter freiem Himmel tanzen und Sonnenstrahlen geniessen? Hopp-la lädt am 30. Mai gemeinsam mit Pro Senectute und der HealthEXPO Basel zum GenerationenTANZ ein. Dieser intergenerative Bewegungsanlass bringt Jung und Alt zusammen, fördert Lebensfreude, Gesundheit und Gemeinschaft und zeigt eindrücklich: Tanzen kennt kein Alter. Sie möchten mittanzen? Hier finden Sie alle Informationen. Auch in der Region und Stadt Bern stellt sich die Frage: Was braucht es von Politik und Gesellschaft, damit Generationenbegegnungen in Kitas und Pflegeeinrichtungen ihre positiven Wirkungen entfalten können? Um diesen Fragen nachzugehen, laden das Institut für Altersforschung der OST und SGG/Intergeneration am 9. Juni zu einem öffentlichen Austausch im Berner Generationenhaus ein. Im Zentrum stehen Erfahrungen aus intergenerationellen Projekten sowie die Frage, welche strukturellen Rahmenbedingungen solche Begegnungen unterstützen oder herausfordern. Das Gespräch bietet Raum für unterschiedliche Perspektiven und für die gemeinsame Reflexion darüber, wie Generationenbegegnungen in institutionellen Kontexten gelingen können – und welche Bedingungen dafür entscheidend sind. Jetzt anmelden! |