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Keine Bilder? Webversion Liebe Interessierte Unser Newsletter ist nach einer langen Sommerpause zurück und in der Zwischenzeit hat sich einiges getan! Dass Generationenbegegnungen positive Auswirkungen auf Kinder und ältere Menschen mit und ohne Demenz haben, ist international gut erforscht und belegt. In der Schweiz fehlen jedoch Grundlagen dazu, was Generationenbegegnungen zum Gelingen bringt und was ihnen im Wege steht. In unserem gemeinsamen Forschungsprojekt mit der Berner Fachhochschule, Institut Alter haben wir deshalb erstmals systematisch Gelingensfaktoren, Stolpersteine und Hürden für Generationenprojekte im Care-Bereich untersucht. Doch mit einer Studie ist die Arbeit nicht getan. Für nachhaltige Generationenbegegnungen braucht es den Dialog zwischen allen beteiligten Akteuren. Genau hier setzt das Dialogformat «InGe-Gespräch» an. Gemeinsam mit dem Institut für Altersforschung der Fachhochschule Ost haben wir Personen aus Praxis, Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammengebracht, um voneinander zu lernen, einander zuzuhören und über die Zukunft nachhaltiger Generationenbeziehungen zu diskutieren. Mit diesen beiden Initiativen von Intergeneration wurden wichtige Grundlagen für die Weiterentwicklung nachhaltiger Generationenbegegnungen geschaffen, die wir auch in Zukunft vorantreiben möchten. Neben allem Erfreulichen mussten wir jedoch auch schweren Herzens «Tschüss» sagen. Nach zwei Jahren im Intergeneration-Team verabschieden wir uns von Dragana Maric. Wir bedanken uns herzlich für die gemeinsame Zusammenarbeit und ihr Engagement für den Generationenzusammenhalt und wünschen ihr für die Zukunft nur das Beste! Herzliche Grüsse Monika Blau und Tatjana Thomann In eigener Sache - Ein Abschied Liebe Intergeneration-CommunityNach zwei Jahren im Intergeneration-Team habe ich mich entschieden, beruflich weiterzugehen und eine neue Herausforderung anzunehmen. Die Zusammenarbeit mit Ihnen allen und das gemeinsame Engagement für nachhaltige Generationenbeziehungen haben meine Arbeit sehr geprägt. Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihren Einsatz für dieses wichtige Thema. Dem Thema bleibe ich weiterhin verbunden und freue mich besonders, dass Monika Blau und Tatjana Thomann gemeinsam mit dem weiteren SGG-Team die wichtige Arbeit weiterführen und weiterentwickeln. Ich wünsche Ihnen allen alles Gute und danke Ihnen herzlich für die gemeinsame Zeit. Herzliche Grüsse Forschungsprojekt «InBetween DeKi» - Intergenerationelle Betreuung von Menschen mit Demenz und Kita-KindernMit «InBetween DeKi» hat Intergeneration gemeinsam mit der Berner Fachhochschule sowie den Kantonen St. Gallen, Aargau und Luzern erstmals systematisch untersucht, welche Gelingensfaktoren und Herausforderungen die Entwicklung intergenerationeller Betreuungsprojekte beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen: Vorurteile und stereotype Vorstellungen können Begegnungen erschweren, aber auch - wenn die Reflektion darüber in den intergenerationellen Begegnungen bewusst gefördert wird - neue Perspektiven für alle beteiligten Generationen eröffnen. Entscheidend sind zudem passende Rahmenbedingungen wie genügend personelle Ressourcen, geeignete Räume, räumliche Nähe, Konstanz und die Wertschätzung der Leitungspersonen im Betrieb und von den Gemeinden. Die Studie liefert damit wertvolle Impulse für die Praxis und zeigt, was es braucht, damit intergenerationelle Betreuung nachhaltig gelingen kann. Sie sind an weiteren Ergebnissen interessiert? «InGe-Gespräch» - Ein Dialogformat für nachhaltige GenerationenbegegnungenWie können Generationenbegegnungen in Kitas und Pflegeeinrichtungen gestärkt werden? Dieser Frage widmeten wir uns gemeinsam mit dem Institut für Altersforschung der Fachhochschule Ost beim ersten «InGe-Gespräch» im Berner Generationenhaus. Menschen aus Politik, Verwaltung, Praxis, Eltern sowie weitere Interessierte kamen zusammen, um unterschiedliche Perspektiven einzubringen und gemeinsam darüber nachzudenken, wie intergenerationelle Begegnungen nachhaltig verankert werden können. Im Austausch wurde erneut deutlich: Damit solche Begegnungen gelingen, braucht es gute Rahmenbedingungen und eine enge Zusammenarbeit von Politik, Wissenschaft und Praxis, aber auch den Mut, neue Formen des Miteinanders auszuprobieren. Aus der Veranstaltung ist ein Video entstanden, das Ihnen das Dialogformat «InGe-Gespräch» näherbringt. Sie sind daran interessiert, selbst ein lokales InGe-Gespräch zur intergenerationellen Betreuung durchzuführen? Dann melden Sie sich gerne unter info@intergeneration.ch. Neues aus der ProjektelandschaftBei MUNTERwegs geht es auch gegen Sommerende noch bunt zu und her. Am letzten Gruppentreffen des Mentoringprogramms wurde gegessen und gelacht, Pingpong gespielt, Tipps und Tricks ausgetauscht und gemeinsam Neues dazugelernt. Bei den generationenverbindenden Treffen entstehen Begegnungen, Vertrauen, neue Erfahrungen und viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben! Sie möchten mehr über MUNTERwegs und ihre Aktivitäten erfahren?Informieren Sie sich hier! Wie möchten Sie altern und bereiten Sie sich in Ihrem jetzigen Lebensalter schon darauf vor? In der Sternstunde Philosophie auf SRF sprechen die Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello und die Philosophin Nadine Mooren darüber, wie wir das Älterwerden neu denken können. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Perrig-Chiello mit den Chancen und Herausforderungen des Alters. Sie plädiert dafür, Alter(n) aktiv zu gestalten, statt es zu problematisieren. Jetzt reinhören! Lesenswert ist auch der Artikel von Frau Perrig-Chiello zum Tag der Generationensolidarität in unserem Blog. Zehn Jahre lang setzte der Förderverein Generationenwohnen neue Impulse, vermittelte Informationen und trieb das Thema Generationenwohnen voran. An der vergangenen Generalversammlung fiel der Entschluss, den Verein aufzulösen. Doch diese Auflösung ist kein Ende, sondern eine Form des Neustarts. Mit der Auflösung des Vereins geht der Aufbau des «Netzwerks Generationenwohnen» einher. Das Netzwerk macht Erfahrungen sichtbar, Wissen zugänglich und rückt generationenübergreifende Wohnformen ins Licht der Öffentlichkeit. Sie interessieren sich für das Thema oder sind Initiant:in eines Wohnprojektes und haben offene Fragen? Dann ist das «Netzwerks Generationenwohnen» die richtige Adresse für Sie! Aktuelle VeranstaltungenEine Demokratie lebt vom politischen und zivilgesellschaftlichen Engagement der Bevölkerung. Doch wie beeinflussen Erfahrungen mit Diskriminierung aufgrund des Lebensalters die Bereitschaft, sich zivilgesellschaftlich und politisch zu engagieren? Im Rahmen der Demokratiewoche vom 14. bis 18. September im Rathaus Zürich thematisiert Intergeneration mit einer interaktiven Installation genau diese Thematik und lädt dazu ein, sich mit den Zusammenhängen zwischen Altersdiskriminierung, Teilhabe sowie zivilgesellschaftlichem und politischem Engagement in einem demokratischen Staat auseinanderzusetzen. Das Rathaus ist während der Demokratiewoche nur mit Anmeldung zu einer Veranstaltung zugänglich. Jetzt für eine Veranstaltung anmelden und beim Stand von Intergeneration vorbeischauen! Sie haben dieses Wochenende vom 11. bis 13. September noch nichts geplant? Dann haben wir einen Tipp für Sie: UND das Generationentandem verwandelt auch dieses Jahr mit dem Generationenfestival Thun wieder in einen Treffpunkt für alle Altersgruppen. Von Konzerten über Workshops bis hin zu weiteren Angeboten ist für alle etwas dabei. Alle Informationen finden Sie hier! |