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2,5 Millionen Franken für die Rotenflue-Bahn - Projekt mit hoher hohe regionalpolitischen Bedeutung

Es geht vorwärts mit dem Projekt Rotenflue-Bahn. Der Regierungsrat gewährt der Seilbahn Rickenbach-Rotenflue AG ein zinsloses Darlehen von 2,5 Mio Franken. Diese Mittel werden im Rahmen der neuen Regionalpolitik gesprochen. Das Projekt hat hohe touristische und regionalpolitische Bedeutung, denn die künftige Rotenfluebahn soll das gesamte Myhten-Gebiet erschliessen. Die Gesamtsumme muss im Verlauf von 15 Jahren (mit 3-jährigen Karenzfrist) in Tranchen zurückbezahlt werden. Weitere 660‘000 Franken fliessen vom Kanton, die einen Äqualienzbeitrag darstellen. Damit ist man bei der Finanzierung des Projektes einen grossen Schritt weitergekommen. Bereits zugesichert sind 1,8 Mio. Franken von der Gemeinde Schwyz und 2,5 Mio. Franken vom Bezirk Schwyz. Laut den Verantwortlichen der Rotenflue-Bahn sind damit die Beiträge der öffentlichen Hand ausgeschöpft. Mit einem Sponsoring und einer Aktienkapitalerhöhung sollen insgesamt 6 Mio. Franken dazu kommen. Die restlichen verbleibenden 10 Mio. Franken sollen mit Fremdkapital finanziert werden.

Im Zusammenhang mit der Realisierung ist es wichtig, dass die touristischen Leistungsträger am gleichen Strick ziehen. Ziel ist eine gemeinsame Vermarktung der Mythenregion. Mit dabei ist der Regionalentwicklungs-Verband Rigi-Mythen, der mit der Ausarbeitung einer entsprechenden Strategie beauftragt wird. Die Gondelbahn auf Rotenflue-Kulm soll frühestens im Jahr 2014 in Betrieb genommen werden.  

Sakrallandschaft Innerschweiz - Viel Interesse und eine Menge Ideen!

An einem Workshop auf Niederrickenbach haben rund 30 interessierte Personen der zwölf beteiligten Gründerorganisationen über Ideen, Ziele und Strategien diskutiert. Am Projekt beteiligt sind die Klöster Einsiedeln, Engelberg, und St. Urban, Werthenstein, Niederrickenbach sowie die Wallfahrts- und Pilgerorte Heiligkreuz, Hergiswald, Luthern Bad und Flüeli-Ranft. Die Vernetzungsplattform «Sakrallandschaft Innerschweiz» soll die verschiedenen Akteure im Bereich Pilger- und Kulturtourismus vernetzen und eine höhere Bekanntheit und damit auch eine zusätzliche Wertschöpfung für die einzelnen Orte erreichen. Es sollen mehr Besuchende die reiche Kultur und die spirituellen Orte entdecken und damit auch einen neuen Zugang zur Religiosität finden. Dadurch wird eine längere Verweildauer der Gäste am selben Ort oder der Besuch mehrerer Orte generiert. In den nächsten Monaten sollen konkrete Angebote geschaffen werden.

«Im Schatten der Madonna» - ein Kassenschlager

Der Dokumentarfilm «Im Schatten der Madonna» der beiden Filmemacher Franz und Benno Kälin stösst auf enormes Interesse. Laut Franz Kälin habe er noch nie eine grössere Resonanz auf einen seiner Filme gehabt. Bereits haben über 2'000 Kinobesucher den Film gesehen, obwohl dieser bisher ausschliesslich in Einsiedeln gezeigt wurde. Der Film befasst sich mit der Wallfahrt, die seit Jahrhunderten das Kloster und das Dorf miteinander verbindet. Es wird aufgezeigt, wie die wirtschaftliche Bedeutung der Wallfahrt in den letzten Jahren stark zurückgegangen ist und wie das Bewusstsein in der Bevölkerung fast nicht mehr vorhanden ist. Der Film läuft noch bis auf Weiteres im Kino Cineboxx. Weitere Vorführungen in Kinos in der Region sind vorgesehen. Im Sommer soll eine DVD in den Verkauf kommen.

Mitglieder-Versammlung REV Rigi-Mythen bei Thermoplan AG

Der REV Rigi-Mythen zu Besuch beim Kaffeemaschinenproduzenten Thermoplan AG

Die Mitgliederversammlung des REV Rigi-Mythen findet am Donnerstag, 21. März 2013 in Weggis statt. Thermoplan AG beliefert den Weltmarkt mit industriellen Kaffeemaschinen. Unter diesem Motto führt CEO Adrian Steiner, Vorstandsmitglied des REV Rigi-Mythen, eine Führung durch den Betrieb mit rund 200 Mitarbeitern. Die Mitgliederversammlung beginnt um 17 Uhr, u.a. wird eine Nachfolge für Augustin Mettler gewählt, der neu Geschäftsleiter des REV Einsiedeln ist.

Entwicklungskonzept Sihlsee - Massnahmenkatalog vom Umweltdepartement

Ohne Planung geht in der Raumentwicklung nichts. Dies umso mehr, wenn es um eine mehr oder weniger intakte Landschaft rund um den Sihlsee geht. Trotzdem soll der Raum sinnvoll genutzt werden. Darin waren sich die  ca. 50 Personen einig, die sich am Samstag, 16. Februar 2013 zu einem Workshop im Dorfzentrum Einsiedeln trafen. Vom Wasserskilift über künstliche Inseln bis zur Sperrung der Willerzellerbrücke für den Autoverkehr: Die Ideen, wie sich der Raum Sihlsee künftig entwickeln soll. Teilweise widersprechen sich die Interessen. Das Umweltdepartement, das zu diesem Workshop eingeladen hatte wird nun in Zusammenarbeit mit einem Projektausschuss die gesammelten Eindrücken in einem Massnahmenkatalog zusammenfassen. Noch in diesem Jahr wird sich die Bevölkerung aktiv zu den Vorschlägen äussern können.

Sinkende Übernachtungszahlen in Einsiedeln - Tourismus und REV werden aktiv

Historischer Tiefstwert: Im letzten Jahr wurden in Einsiedeln nur knapp 55'000 Übernachtungen gezählt – der schlechteste Wert der Nachkriegszeit. Besonders dramatisch zeigt sich das Bild, wenn man die Veränderung im letzten Jahr betrachtet. Die Übernachtungen sanken um satte 23,7 Prozent. Noch dramatischer erscheinen diese Zahlen, wenn man sich an die Siebzigerjahre zurückerinnert. Damals übernachteten fast 200'000 Personen im Klosterdorf. Die Frankenstärke als alleiniger Erklärungsgrund für diesen Rückgang anzuführen, wäre falsch. Das Verschwinden verschiedener Hotels hat in jüngster Zeit mindestens gleichviel zum Rückgang beigetragen. Nicht  zuletzt entsprechen Hotels nicht den heutigen Ansprüchen der Gäste. Und es fehlt an touristischen Infrastrukturen, die einen Aufenthalt in Einsiedeln zum Erlebnis machen. Bei den Touristikorganisationen, beim REV und beim Bezirk hat man das Problem erkannt. Mit einem Zusammenschluss des Standortmarketings und der Tourismusvermarktung will man eine schlagfertige Vermarktungsorganisation aufbauen und aktiver werden. Weitere Infos zum Projekt folgen.